Eine tolle Weihnachtsmarkt-Premiere bei Möbel Brucker

Eine tolle Weihnachtsmarkt-Premiere bei Möbel Brucker

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Der Duft von frisch gebackenen Waffeln und gerösteten Mandeln zog durch das weihnachtlich geschmückte Foyer des Möbelhauses, während sich hunderte Besucher um die Stände mit Kunsthandwerk, Basteleien, Printengebäck oder leckerem Glühwein drängten. „Darauf hat man in Kall schon lange gewartet“, resümierte ein älterer begeisterter Besucher des ersten Weihnachtsmarktes, der eine Woche vor Beginn der Adventszeit beim Möbelhaus Brucker in Kall stattfand. Das der Rentner mit seiner Einschätzung richtig lag, zeigten die vielen einheimischen Besucher aus Kall, die sich Glühwein, Bratwurst und Waffeln schmecken ließen und vor allem von der bunten Mischung der Aussteller angetan waren. Billige Massenware, Alltags-Textilien, Socken oder Lederwaren, die oft auf kommerziellen Weihnachtsmärkten angeboten werden, suchten die Besucher in Kall allerdings vergeblich. Qualität und Authentizität waren angesagt.

„Klein aber fein“ lautete die Devise beim ersten Versuch des Möbelhauses, nach vielen Jahren in Kall wieder einen Weihnachtsmarkt zu installieren. Wie der große Besucher-Andrang bewies, entpuppte sich der Versuch nicht nur als Volltreffer, sondern er machte auch deutlich, dass vor allem die Kaller Bevölkerung froh ist, wieder eine solche vorweihnachtliche Veranstaltung in ihrem Ort besuchen zu können. Die Organisatoren des ersten Brucker-Weihnachtsmarktes stießen bei der Planung bei den Ausstellern auf großes Interesse, so dass jetzt zur Premiere 15 Stände und Buden im Foyer sowie vor dem Eingang des Möbelhauses platziert waren. Stände mit kunstvolle Näharbeiten oder frisch gebrannten Mandeln waren ebenso vorhanden, wie Geschenkartikel aus Metall vom Künstler Andreas Link, selbst hergestellte Seifen von der Hellenthaler Seifenhexe Stephanie Jäger, Blumen und Gestecke des Kaller Floristen Christoph Geschwinds. Für leckeren Glühwein sorgte die Badminton-Abteilung des TV Kall während der Sötenicher Caterer Ludwig Werle mit warmem Zwiebelkuchen und Grillwurst für das leibliche Wohl der Besucher sorgte. An einem Stand werden Waffeln zugunsten einer Kaller Therapeutischen Jugendeinrichtung gebacken. Weihnachtsgebäck in vielen Variationen bot das bekannte Printenhaus Portz aus Bad Münstereifel an. Kaffee, Espresso oder Cappuccino waren am „Cafeccino“-Mobil von Giuseppe Mirabile aus Bergisch Gladbach zu bekommen. Jüngster Aussteller war der elfjährige Firmenjunior Maxi Brucker, der Holzschmuck wie Engel, Sterne oder Rentiere anbot, die er in wochenlanger Arbeit mit seinem Großvater Willi gebastelt hatte. Im grünen Weihnachtsanzug war Maxi in seiner Verkaufsbude der absolute Hingucker beim Weihnachtsmarkt.  Mit Silberschmuck, den er aus alten Bestecken schmiedet, verblüffte der Austeller Josef Klinkhammer aus Hellenthal-Zehnstelle. Ihm konnten die Weihnachtsmarkt-Besucher beim Herstellen des ungewöhnlichen Schmucks über die Schulter schauen. Altes Silbersteck, so berichtete Josef Klinkhammer, bekommt er aus der ganzen Welt. Ungewöhnlich waren auch die Kunstwerke des Ehepaares Claudia und Reiner Breiden aus Bad Münstereifel. Reiner Breiden, Hobbykünstler und Mitarbeiter der Firma Brucker, macht Kunstwerke aus Beton, die anschließend von seiner Ehefrau Claudia mit Farbe oder Blattgold ergänzt werden.  Ebenfalls recht attraktive Objekte präsentierte der „Spaltart“-Designer Klaus Wangen aus Prüm. Der Künstler bot hochwertige Pfeffermühlen aus gespaltenem Eifeler Holz an. Spaltart ist eine spezielle Spalttechnik von Massivholz, die von Wangen entwickelt wurde. Der Künstler selbst stand den staunenden Besuchern höchstpersönlich Rede und Antwort. Was aber wäre ein Weihnachtsmarkt ohne Kinder. Für sie war wieder Basteln angesagt: Die Kids konnten unter professioneller Betreuung weihnachtliche Tischsets für die Feiertage sowie Christbaumschmuck nach ihren eigenen Vorstellungen herstellen – und später mit nach Hause nehmen.

Am Nachmittag stand der Nachwuchs ganz im Mittelpunkt, als der Kinderliedersänger Uwe Reetz zu Gast war und mit den Kids gemeinsam Weihnachtslieder sang. Eine halbe Stunde lang herrschte der Ausnahmezustand im Foyer des Möbelhauses, wobei auch die Erwachsenen sich von der musikalischen Einstimmung auf das Weihnachtsfest mitreißen ließen. Wie bei allen Sonderveranstaltungen im Möbelhaus Brucker stand auch beim Weihnachtsmarkt ein sozialer Aspekt mit im Vordergrund. Neben der Waffel-Backaktion für den guten Zweck wurde eine Wunschbaum-Aktion zugunsten der Kinderkrebsstation der Bonner Uni-Klinik gestartet. Dort haben sich die Kinder eine Puppenküche mit einem Kaufladen gewünscht. Mit Hilfe der Besucher und des Wunschbaumes wird das Möbelhaus Brucker diesen Wunsch erfüllen. Noch bis zum 16. Dezember können Besucher gegen eine Spende so genannte Sonnenanhänger am Wunschbaum befestigen, auf denen sie ihre persönlichen guten Wünsche für die Kinder aufgeschrieben haben. Nach der so gelungenen Weihnachtsmarkt-Premiere steht für die Verantwortlichen fest, dass es im nächsten Jahr ganz sicher wieder einen Weihnachtsmarkt bei Möbel Brucker geben wird. Etwas größer – aber dennoch fein.
www.moebel-brucker.de