Familienhaus Projekt in Bonn startet

Familienhaus Projekt in Bonn startet

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Einen Gutschein für die Finanzierung der Inneneinrichtung des neuen Familienhauses am Eltern-Kind-Zentrum der Uniklinik in Bonn hatte die Hilfsgruppe Eifel im Juni vergangenen Jahres an den Förderkreis der Uni-Klinik übergeben. Die Einrichtung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Möbelhaus Brucker in Kall, sobald der Neubau mit 42 Zimmern fertiggestellt ist. Inzwischen sind Vertreter des Möbelhauses zum Ausmessen der Räume in Bonn gewesen, umgekehrt haben Verantwortliche des Förderkreises im Kaller Möbelhaus entsprechendes Mobiliar ausgesucht.

Die Kinderkrebsstation zieht nun aus der Joachimstraße in der Innenstadt in das neue Eltern-Kind-Zentrum (ELKI) auf dem Venusberg Campus, das deutschlandweit eines der modernsten medizinischen Zentren für Kinderheilkunde sein wird.

Durch den Umzug der Kinderkrebsstation in das neue Zentrum auf den Venusberg, entschied sich der „Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn e.V.“, für das bisherig Elternhaus in der Innenstadt ein Ersatz in Nähe der neuen Klinik zu schaffen. Das neue Haus, in dem Eltern und Geschwister von krebskranken Kindern während deren Klinikaufenthalt wohnen können, steht direkt am Wald und nur einen Steinwurf vom Eltern-Kind-Zentrum entfernt. „Wir bieten den Familien bei einfühlsamer Betreuung und vielen Angeboten einen Platz zum Luftholen und Kraftschöpfen“, freut sich Lutz Hennemann, der Vorsitzende des Bonner Förderkreises auf das neue Haus und mit Spenden finanziert wird.

Die Übergabe des Gutscheines und die Ankündigung, dass die Hilfsgruppe nun in Zusammenarbeit mit dem Möbelhaus Brucker die Inneneinrichtung der 42 Zimmer unterstützen werde, bezeichnete Hennemann als „ein wunderbares Versprechen“.

Betreut wird das Familienhaus von der gemeinnützigen Familienhaus GmbH, die von Jan Hennemann geleitet wird. In dem Haus können künftig auch nicht nur Eltern von krebskranken Kindern wohnen, sondern auch von denen, die mit anderen schweren Erkrankungen im Eltern-Kind-Zentrum behandelt werden. Jan Hennemann: „Wenn die Eltern bei uns Kraft schöpfen können, wirkt sich das auch positiv auf die Betreuung ihrer Kinder aus“.

Auch in der Zeit der Trauer stehe der Förderkreis den Familien zur Seite. Es werde Räume für Palliativberatung geben, um den Familien Trost und Halt zu spenden, deren Kind keine Hoffnung auf Heilung mehr hat oder die ihr geliebtes Kind bereits verloren haben. Hennemann: „Wir lassen niemanden allein“.

Zum Y-förmig angelegten Neubau gehört ein schöner Außenbereich mit Terrasse, Garten und Spielplatz, der den Familien einen Rückzugsort der besonderen Art bieten. Den Entwurf für das Familienhaus stammt von den Architekten des renommierten Architekturbüros Nickl & Partner aus München, die auf modernen Krankenhausbau und Gesundheits-Zentren spezialisiert sind. Sie sind auch die verantwortlichen Architekten, die das neue Eltern-Kind-Zentrum für die Universitätsklinik Bonn geplant haben und aktuell diesen Neubau begleiten.

Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel ist froh, dass der Neubau des Familienhauses bald fertig ist, und mit dem Einrichten der Zimmer begonnen werden kann. Die Räume sollen mit guten Möbeln ausgestattet werden, damit sich die Familien der kranken Kinder gerade in dieser schweren Zeit wohlfühlen.

Für die Hilfsgruppe sei die Aktion mit dem Möbelhaus Brucker die größte Einzel-Investition der Hilfsgruppe für den Bonner Förderkreis, den man in der nunmehr mehr als 25-jährigen Zusammenarbeit mit über einer Million Euro unterstützt habe. Bei der jetzigen Investition sei es der Hilfsgruppe wichtig gewesen, dass das Geld in der Eifel bleibe, zumal das Möbelhaus Brucker ein verlässliches Unternehmen sei, das die Hilfsgruppe seit ihrer Gründung im Jahr 1993 unterstütze.

www.moebel-brucker.de

www.familienhaus-bonn.de

www.kinderkrebshilfe-eifel.de

 

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