Rückblick auf ein turbulentes Jahr 2020

Rückblick auf ein turbulentes Jahr 2020

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Es war auch für das Möbelhaus Brucker in Kall ein ungewöhnlich schweres und turbulentes Jahr 2020 mit Corona, Geschäftsschließung, Wiedereröffnung, Hygienekonzept, Kurzarbeit und Home-Office für einen Teil der Mitarbeiter und der letztendlich erneuten Corona bedingten Schließung des Hauses kurz vor Weihnachten. Doch trotz all dieser Widernisse verlor keiner der rund 300 Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz in dem Familienunternehmen.

Dabei hatte das Jahr 2020, als das Corona-Virus noch nicht kursierte, verheißungsvoll begonnen. Zum Jahreswechsel machte der Wellness-Truck der Firma himolla mit Europas größter „Wellness-Show of the Road“ für mehrere Tage am Möbelhaus Brucker Station, um die Kunden des Kaller Möbelhauses über die neusten Trends zum gesunden und bequemen Sitzen zu informieren.

Die Besucher konnten Relax- und Ruhesessel, Wellness-Polstermöbel und Komfort-Sofas beim Probesitzen direkt testen und sich von den Experten des bayerischen Herstellers beraten lassen.

Ein absolutes Highlight zum Beginn des neuen Jahres war die Eröffnung der neuen Boutique „Wohnart“, in der hochwertige Waren namhafter Hersteller präsentiert werden. Modern und aktuell ist die Boutique auf zwei Etagen, die durch den Einbau eines Aufzuges barrierefrei zu erreichen sind. Im Obergeschoss findet der Kunde Heimtextilien, Bettwäsche, Frottierware, Kissen, Decken, Handtücher, Gardinen und Zubehör, Tischwäsche etc. von bekannten Herstellern.

Im Obergeschoss untergebracht ist auch die Ausstellung „Alles fürs Bad“.

Im Untergeschoss gibt es ein Riesenangebot von Haushaltswaren, Bestecken, Porzellan, Bildern, Deko- und Geschenkartikeln, Glas, Grillzubehör, Holzwaren, Kerzen, Geschenkpapier, Geschenkgutscheine und Karten zu allen Anlässen. Die Ausstellung von Naturholzmöbeln im Obergeschoss besteht weiterhin. Im „Wohnart“ herrscht eine freundliche und angenehme Kauf-Atmosphäre, die von den Kunden geschätzt wird.

Am ersten Januar-Samstag bot das Möbelhaus mit einem Late-Night-Shopping bis 21 Uhr die Möglichkeit zum Späteinkauf, eine Woche später, am 11. Januar, hatten die Besucher die Gelegenheit zum Einkauf bis 20 Uhr. Hunderte Besucher aus Nah und Fern nutzten das Angebot des späten Einkaufs, der an beiden Tagen von Aktionen und Sonderrabatten begleitet wurde. Auch abseits des Möbelverkaufs bekamen die Kunden wieder einiges geboten. Es gab Werksberatungen und an beiden Tagen Kochvorführungen der Hersteller AEG und Miele in der Showküche. Damit die Eltern in Ruhe shoppen konnten, wurde bis 20 Uhr im Spielbereich eine Kinderbetreuung mit verschiedenen Aktionen angeboten.

Am ersten Samstag machte das Restaurant Brucker am Abend mit einem ganz besonderen Gaumenschmaus auf sich aufmerksam. Mit einem Abendbuffet „All you can eat“ konnten sich die Besucher verwöhnen lassen. Die beiden Köche Ben Kromb und Matthias Krings hatten bei der Zubereitung der Köstlichkeiten ganze Arbeit geleistet. Und nicht nur dies: Am Eingang des Restaurants wurde allen Gästen zur Begrüßung ein Glas Sekt gereicht.

Am zweiten Samstag bot die Firma Wöstmann eine ganztätige Werksberatung an. Ronald Colditz, der Showkoch der Firma Miele, verband seine Kochvorführungen in der Küchenabteilung mit Probier-Angeboten und Beratungen der Kunden über die Miele Küchengeräte.

Fachberater der Firma Brucker besuchten im Januar die alljährlich in Köln stattfindende Internationale Möbelmesse (imm cologne), bei der 1200 Aussteller aus 50 Ländern die neuesten Trends präsentierten. Die Brucker-Mitarbeiter waren während der Fachbesuchertage auf der Messe präsent, um sich über Möbel, Einrichtungskonzepte und Lifestyle-Angebote für alle Trends im Wohnbereich zu informieren.

Nachhaltigkeit oder auch Platzoptimierung waren die herausragenden Themen bei der Einrichtungsmesse. Dabei spielten Rohstoffe eine große Rolle, wie die Brucker-Mitarbeiter berichteten. Auf dem Vormarsch, so wurde in Köln deutlich, sind Unterhaltungselektronik und smarte Technologie, die in die Wohnbereiche Einzug gehalten haben. Eine große Rolle spielen auch Wohntextilien wie Teppiche, Decken oder Kissen. Zumindest für das Möbelhaus Brucker war das nicht neu, weil das Unternehmen in der neuen Abteilung „Wohnart“ im Haus „Brucker Pur“ ein großes Angebot an Heimtextilien vorhält.

Am 20. Februar hatte Melanie Frey, die Leiterin des Restaurant Brucker, an Weiberfastnacht die Gäste zur Einstimmung auf die bevorstehenden Karnevalstage zum närrischen Karnevalsfrühstück ins Restaurant Brucker eingeladen und dazu den Sekt kaltgestellt. Im voll besetzten Restaurant wurden nicht nur närrische Damen, sondern auch karnevalsaffine Herren für einen geringen Preis mit einem reichhaltigen Frühstück verwöhnt, das keine Wünsche offen ließ. Das Gläschen Sekt, das alle Gäste zur Begrüßung und als Willkommensgruß gereicht bekamen, war natürlich gratis

Seit vielen Jahren ist es bei Möbel Brucker Tradition, im Frühjahr Aktionswochen zu veranstalten, um aktuelle Möbeltrends zu präsenteren. In diesem Jahr waren vom 4. bis 21. März Internationale Hersteller-Wochen mit diversen Sonderausstellungen, Rabattaktionen, Werksberatungen, einem großen Rahmenprogramm und verschiedenen Aktionen von und mit Kindern geplant. Im dreiwöchigen Aktionszeitraum hatten Kinder an die Möglichkeit, im Möbelhaus direkt oder zuhause an einem Malwettbewerb teilzunehmen, der unter dem Thema „Natur“ stand. Auch Kindergärten und Grundschulklassen waren aufgerufen, sich am Wettbewerb zu beteiligen.

Am ersten Samstag stand neben der Möbelpräsentation und diversen Werksberatungen der soziale Zweck im Mittelpunkt. Mitglieder der Euskirchener Initiative „Stark für Kinder“ hatten im Foyer des Haupthauses einen Waffelstand aufgebaut, an dem sie frische Waffeln und Kaffee gegen Spenden ausgaben.

In der Küchenabteilung, in der 250 aktuelle Ausstellungsküchen präsentiert werden, konnten die Besucher sich über die neuesten Küchenmodelle informieren. Zudem konnten sie in der Showküche dem Koch des Geräteherstellers AEG, Andreas Frank, beim der Arbeit mit Induktionskochplatte, Backofen und Dampfgarer zusehen. Leckere Reibekuchen gab es im Eingangsbereich der neuen Abteilung „Wohnart“ im Haus 2 „Brucker Pur“, wo hochwertige Silit-Pfannen des Herstellers WMF vorgeführt wurden.

Ein absoluter Hingucker war auch in diesem Jahr der Riesensessel der Firma „himolla“ im Haupthaus. Auf dem knallroten, 2,60 Meter hohen Sessel findet eine mehrköpfige Familie Platz. Mehrere Firmen und Organisationen stellten sich vor. Zur Weinprobe lud das benachbarte Unternehmen WeinBaum im Eingangsbereich des Haupthauses ein. Neben zahlreichen edlen Weinen präsentierte Geschäftsführer Marc Baum den „Eifel Frizz“, eine neue Eigenmarke von WeinBaum.

Die weltweite Corona-Pandemie und die dadurch amtlich verfügte Schließung der Einzelhandels-Kaufhäuser zum 18. März führte zu einem vorzeitigen Ende der Hersteller-Wochen und auch des damit verbundenen Kinder-Malwettbewerbes. Während der Verkauf im Möbelhaus fast fünf Wochen lang ruhte und ein Teil der Mitarbeiter in Kurzarbeit weilte, ging der Betrieb im Versand weiter, so dass die Kunden nicht auf die Lieferung ihrer bestellten Möbel warten mussten.

Über eine Personalseite im Internet wurden die Mitarbeiter während der Schließungsphase von der Geschäftsleitung regelmäßig über die aktuelle Lage informiert. Vor der Wiedereröffnung am 20. April wurden Hygienekonzepte erstellt und umgesetzt. An allen Eingängen der drei Häuser wurden Spender mit Desinfektionsmitteln aufgestellt, alle Mitarbeiter wurden präventiv mit einem Mund- und Nasenschutz ausgestattet. Plexiglasscheiben zwischen Kunden und Beratern sorgten fortan für zusätzliche Sicherheit. Auf die üblichen und freundlichen Gesten des Händeschüttelns müssen Kunden und Berater bis auf Weiteres verzichten.

Zum Beginn der Grill- und Gartensaison startete das Möbelhaus direkt nach der Wiedereröffnung im April einen Abverkauf von hochwertigen Grillgeräten und Gartenmöbeln. Weil angesichts der Corona-Pandemie Urlaubsreisen nicht stattfinden konnten, versuchte Möbel Brucker, seinen Kunden speziellen Angebote von Grill-Geräten und Gartenmöbeln etwas Urlaubsflair zu vermitteln.

Obwohl der Kinder-Malwettbewerb zum Thema Natur schon nach wenigen Tagen durch die Schließung des Möbelhauses im März beendet worden war, wertete das Möbelhaus die bis zur Schließung eingegangenen Marlarbeiten aus und belohnte die Kinder, die die drei schönsten Bilder gemalt hatten, mit Eintrittskarten für das Wildfreigehege Hellenthal.

Ein ganz besonderes Dankeschön bekam der Kindergarten Golbach, der ein recht großes farbenfrohes Gemeinschaftswerk eingereicht hatte. Brucker-Mitarbeiter Dennis Bubenzer stattete deshalb dem Kindergarten einen Besuch ab und übergab der Leiterin des Kindergartens, Monika Müller, und der Kindergärtnerin Katja Scholz einen großen Korb mit allerlei Süßigkeiten. Das bunte Wettbewerbsbild hängt seit dem Sommer in der Kinder-Spielecke des Möbelhauses - mit einem Hinweis auf die kleinen Künstler des Kindergartens Golbach.

Im Mai startete Möbel Brucker für Familien, die den Kauf einer neuen Küche planten, ein interessantes Angebot: Sie konnten Küchentester werden, und damit in den Genuss von starken Rabatten und Vergünstigungen beim Kauf, der Lieferung und beim Aufbau der neuen Traumküche kommen. Die Aktion fand in Zusammenarbeit mit namhaften Herstellern statt. Die Küchentester sollten dem Unternehmen zur internen Qualitätssicherung anhand eines Fragebogens Informationen und Erfahrungsberichte nach dem Kauf einer neuen Küche liefern.

Mit dem Fragebogen, der einer gebietsbezogenen Analyse diente, bewerteten die Tester zum Beispiel die Qualität der Beratung, des Verkaufs, der Verkaufsabwicklung, des Aufbaus und der Montage sowie die Zufriedenheit mit der Ausstattung, der Funktionalität oder der Raumnutzung der neuen Küche. Die Resonanz auf die Küchentester-Aktion war so groß, dass sie verlängert wurde.

Die Zeit der Corona-Krise und der fünfwöchigen Schließung des Möbelhauses hatte das Unternehmen genutzt, dem Außenbereich des Haupthauses ein neues Gesicht zu geben. Als im März auch die Möbelhäuser wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hatte das Unternehmen sofort reagiert und die geplanten Umbauarbeiten vorgezogen. Kunden wurden nicht belästigt. Als das Möbelhaus am 20. April wieder öffnen durfte, waren die gröbsten Erdarbeiten vollzogen.

Der Umgestaltung war umfangreich: 150 Parkplätze rund um das Gebäude wurden neugestaltet, die großen Fahnenmasten erneuert und mit neuen Fahnen ausgestattet. Der komplette Vorplatz und die Grünanlagen rund um den Eingangsbereich sind nun so gestaltet, dass eine große ebene Fläche entstanden ist, auf der Veranstaltungen, wie Street-Food-Festivals, Marktschreier-Tage oder der traditionelle und beliebte Weihnachtsmarkt stattfinden können. Solche Veranstaltungen haben in der Vergangenheit zunehmend an Bedeutung und Beliebtheit gewonnen.

In der Boutique „Wohnart“ und im Restaurant Brucker hat das Unternehmen im Sommer zwei weiteren Kooperationspartnern die Möglichkeit gegeben, ihre Produkte im Restaurant oder in der Boutique zu präsentieren.

Das Restaurant Brucker ging eine Kooperation mit der jungen Kräuter- und Gewürzmanufaktur des 39-jährigen Kräuter-Experten Hendrik Dockhorn aus Dahlem eingegangen, der von zwei Jahren ein kleines

Unternehmen namens „Kraut und Korn“ gegründet und neue Gewürzmischungen auf den Markt gebracht hat.

Innerhalb weniger Tage wurden im Restaurant Brucker viele Gläser der neuen Gewürzmischungen verkauft. Zu jedem Gewürzglas bekommt der Kunde auf Wunsch die passenden Rezeptkarten dazu. Im Restaurant sind die nachhaltigen Mischungen aus der jungen Dahlemer Kräuter- und Gewürzmanufaktur jedoch nicht nur zu erwerben, sie werden dort auch von den Köchen Ben Kromb und Matthias Krings für Burger-Gerichte verwendet, so dass sich jeder Besucher vom Geschmack überzeugen kann.

In der Boutique „Wohnart“ hat der bekannte Starkoch Mario Kotaska im Sommer einen Verkaufsstand eingerichtet, an dem Profi-Schneidbretter von höchster Qualität angeboten werden. Mit seinem Freund, dem Kölner Schreiner Michael Advena, hat Kotaska, ein ausgezeichneter Sternekoch und Moderator diverser TV-Kochsendungen, das Bio-Loch in der Arbeitsplatte erfunden und die Manufaktur „Koch & Schreiner“ gegründet.

Es ist Kotaskas persönlicher Wunsch, die innovativen und exklusiven Bretter aus seiner Edition auch im Möbelhaus Brucker verkaufen zu können. Zu dem Kaller Familienunternehmen hat der Sternekoch schon seit einigen Jahren eine enge Beziehung. Im Jahr 2016 hat Kotaska bei einer Präsentation in der Showküche des Möbelhauses tolle Gerichte gezaubert. Auch seine neue Küche hat der 46-Jährige in Köln lebende Sternekoch bei Möbel Brucker erworben.

Eine große Aufgabe im Jahr 2020 war die Vormontage von Möbeln für 42 Elternzimmer im neuen Familienhaus am Eltern-Kind-Zentrum der Uni-Klinik Bonn. Die Hilfsgruppe Eifel sorgt in Kooperation mit Möbel Brucker und mit einem Finanzaufwand von 100.000 Euro für die Einrichtung dieser Elternzimmer. In dem Haus können künftig Eltern von krebskranken oder sonst schwer erkrankten Kindern wohnen, die im nahe gelegenen Eltern-Kind-Zentrum der Uni-Klinik behandelt werden.

Für das Möbelhaus war und ist diese Aktion, die im Februar abgeschlossen sein wird, mit einem großen Aufwand verbunden.

Wochenlang waren die hauseigenen Schreiner damit beschäftigt, die Massivholzteile für die Möbel vorzumontieren. Die Garnituren und die vormontierten Elemente nehmen inzwischen im riesigen Lager eine Fläche von insgesamt 1000 Quadratmetern ein.

Die Zimmer werden unterschiedlich ausgestattet mit Schränken, Kommoden, Betten, Matratzen, Sitzgelegenheiten und je nach Zimmerart mit Kühlschränken. Die Aufenthaltsräume auf den vier Etagen des Familienhauses werden mit ansprechenden Garnituren ausgestattet. Im Haus wird zudem eine moderne Küche eingerichtet. Im Februar sollen die Brucker-Möbelwagen dann in Richtung Bonn rollen.

Für die Hilfsgruppe ist die Aktion mit dem Möbelhaus Brucker die größte Einzel-Investition der Hilfsgruppe für den Bonner Förderkreis, den sie in der nunmehr mehr als 25-jährigen Zusammenarbeit mit über einer Million Euro unterstützt hat. Bei der jetzigen Investition ist es der Hilfsgruppe wichtig gewesen, dass das Geld in der Eifel bleibe, zumal das Möbelhaus Brucker ein verlässliches Unternehmen ist, das die Hilfsgruppe seit ihrer Gründung im Jahr 1993 unterstützt.

Auch in Zeiten von Corona ist das Möbelhaus seiner sozialen Verantwortung gerecht geworden: Während in vielen Firmen Mitarbeiter aufgrund der weltweiten Pandemie ihren Arbeitsplatz verloren haben, hat das Traditionsunternehmen weiter auf die Vergrößerung seiner Mitarbeiterfamilie gesetzt. Anfang Mai nahmen eine neue Mitarbeiterin in der Versandabteilung und ein neuer Mitarbeiter im Kundendienst ihre Arbeit auf. Zum Beginn des Monats August traten zwei Auszubildenden ihre zwei- bzw. dreijährige Lehrzeit als Fachlagerist und als Fachkraft für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice an. Zwei weitere Mitarbeiter nahmen bei Brucker die Arbeit auf, um als Fachkräfte das Team der Küchenmonteure zu verstärken. Das Möbelhaus ist auch weiterhin auf der Suche nach neuen Mitarbeitern.

Die große Mitarbeitertreue bei Möbel Brucker verdeutlichten die Betriebsjubiläen, die zwei Beschäftigte im verflossenen Jahr feiern konnten. Auf seine 40-jährige Tätigkeit konnte Auslieferungsfahrer Wolfgang Feder zurückblicken. Seit 35 Jahren hält Alois Röhrig dem Möbelhaus die Treue.

Wolfgang Feder fährt bei der Auslieferung der Möbel die Ferntouren. Mit 60 Jahren ist er der älteste der insgesamt 35 Auslieferungsfahrer. Er lieferte Küchen und Möbel nach Paris, St. Tropez, Österreich, in die Schweiz oder bis an die polnische Grenze aus. Auch deutsche Großstädte, wie zum Beispiel Berlin hat Feder mit dem roten Brucker-Möbelwagen angesteuert. Über zwei Millionen Kilometer hat der treue Fernfahrer im Dienst des Möbelhauses unfallfrei zurückgelegt. Krankheit waren für Feder immer ein Fremdwort.

Alois Röhrig konnte auf seine 35-jährige Tätigkeit bei Möbel Brucker zurückblicken. Er ist Verkaufsleiter der Abteilung Schlafzimmer & Jugendzimmer. Auch der 56-jährige gelernte Einzelhandelskaufmann zählt im Familienunternehmen Brucker zu den Urgesteinen. Das Beschäftigungsverhältnis wurde mit dem damaligen Chef Ernst Brucker per Handschlag besiegelt. Zunächst arbeitete Röhrig in der Abteilung für Kleinmöbel und Garderoben.

Neben dem Verkauf von Kleinmöbeln und Garderoben konzentrierte sich Röhrig auf ein größeres Angebot von Jugendzimmern, was den Gefallen des damaligen Chef Ernst Brucker fand. 1988 übernahm er schließlich die Leitung der Abteilung für Schlafzimmer und Jugendzimmer.

Schon Ende Oktober herrschte Vorweihnachtliche Stimmung in der Boutique Wohnart. Unter dem Motto „Zuhause ist da, wo Weihnachten am schönsten ist“ stand die Boutique ganz im Zeichen des Weihnachtsfestes. Über drei Wochen hinweg hatten die Mitarbeiterinnen aus der Deko-Abteilung des Möbelhauses ganze Arbeit geleistet und die Abteilung „Wohnart“ in einen schmucken Weihnachtsmarkt verwandelt.

Groß war das Angebot an Lichterketten für drinnen und draußen, bunten Windlichtern, Teelichtern, Kerzen und Kerzenständern. Im Trend lag Weihnachtsschmuck in Schwarzweiß und Silber. Der Weihnachtsmarkt in der Boutique Wohnart war ausgerichtet an die Hygieneschutz-Vorgaben, so dass der Kunde in einem gesicherten Umfeld seine Weihnachts-Deko einkaufen konnte.

Zum 2. November verfügte die NRW-Landesregierung wegen steigender Corona-Fallzahlen die erneute Schließung der gastronomischen Betriebe, wovon auch das Restaurant Brucker betroffen war. Kunden brauchen deshalb aber keineswegs auf leckeres Essen und Trinken aus dem Restaurant Brucker verzichten. Man entschied sich, einen TO GO Service anzubieten. Kunden konnten und können auch weiterhin unter der Rufnummer Essen und Getränke vorbestellen. Die Küche im Restaurant Brucker stellte für den TO GO Service eine spezielle Speisenkarte zusammen, der sich großer Beliebtheit erfreute. Der Abholservice erfolgt durch den Hintereingang des Restaurants an der ausgeschilderten Umfahrung des Haupthauses.

Ausfallen wegen Corona musste auch der traditionelle Weihnachtsmarkt, der für den ersten Adventssamstag im Möbelhaus geplant war. Dennoch herrschte an den ersten drei Adventssamstagen Weihnachtsstimmung: Der 14-jährige Firmenjunior Maxi Brucker verkaufte im Eingangsbereich des Möbelhauses selbst gebastelte Weihnachtsdekoration aus Holz zugunsten der Hilfsgruppe Eifel. Ben Kromb, Chefkoch im Restaurant Brucker, bot zudem an zwei Samstagen frische „Waffeln to Go“ zum Mitnehmen an.

Schon seit dem ersten Brucker-Weihnachtsmarkt vor vier Jahren ist Maxi Brucker jedes Jahr mit einem Stand präsent, um hölzerne Rentiere, Wichtel, Tannenbäume, Engel und viele andere Holzarbeiten zu verkaufen, die er mit seinem Großvater in dessen Werkstatt bastelt.

Die Erlöse der jetzigen Aktion übergaben Maxi Brucker und Chefkoch Ben Kromb an den Hilfsgruppen-Vorsitzenden Willi Greuel. Maxis Holzschmuck-Verkauf hatte einen Erlös von 1230 Euro erbracht, während das Waffel-Team von Ben Kromb auf einen Erlös von 850 Euro verbuchen konnte. Bei der Entgegennahme der Gesamtspende von 2080 Euro lobte Willi Greuel das jahrzehntelange Engagement des Möbelhauses Brucker zugunsten der Hilfsgruppe.

Sportlich zeigten sich mehrere Beschäftigte des Möbelhauses bei einem virtuellen Nikolaus-Spendenlauf, den die Brucker-Mitarbeiterin Carmen Karwanska und ihre Tochter Annika organisiert hatten. Der virtuelle Spendenlauf war über das Internet abgewickelt und mittels Fotos der Teilnehmer dokumentiert worden.

Die sportliche Aktion fand ebenfalls zugunsten der Hilfsgruppe Eifel statt, die den Erlös für die Einrichtung der Familienzimmer im Bonner Elternhaus verwendet. Am Lauf nahmen 1001 Personen im Alter zwischen fünf und 85 Jahren teil, die zusammen eine Gesamtstrecke von 9664 zurücklegten. Über 15 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Möbelhauses hatten sich am virtuellen Lauf beteiligt und Ihre Leistungen per Internet an die Auswerter übermittelt.

Die weiterhin dramatisch ansteigenden Corona-Fallzahlen führten dazu, dass das Möbelhaus am 16. Dezember erneut und bis über den Jahreswechsel hinweg geschlossen werden musste. Nicht betroffen sind die Auslieferung und der Abholservice.