Spendenlauf von Carmen & Annika voller Erfolg

Spendenlauf von Carmen & Annika voller Erfolg

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Ein Riesenerfolg war der erste virtuelle St. Nikolaus Spendenlauf am ersten Adventswochenende, den Annika Karwanska aus Eicks und deren Mutter Carmen zugunsten der Hilfsgruppe Eifel organisiert hatten. 1001 Läufer, Jogger und Walker aus Deutschland, Österreich und sogar eine Läuferin aus dem spanischen Barcelona waren dem im Internet veröffentlichten Aufruf von Mutter und Tochter zum virtuellen Lauf für krebskranke Kinder gefolgt. „Die Resonanz sprengte alle unsere Erwartungen“, resümierte Annika Karwanska, die vor 15 Jahren selbst an Leukämie erkrankte und auf der Kinderkrebsstation der Bonner Uniklinik erfolgreich behandelt wurde. Jetzt ist die 20-Jährige kerngesund und studiert beim Bonner Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche, der die Familie aus Eicks damals während der Krebs-Behandlung ihres Kindes betreute, Gesundheitsmanagement im dualen System. Annikas Mutter Carmen ist Mitarbeiterin in der Deko-Abteilung des Möbelhauses Brucker, das den virtuellen Spendenlauf unterstützt hat. Und auch die Kollegen machten mit: Rund 15 Brucker-Beschäftigte hatten an den beiden Aktions-Tagen die Lauf- oder die Wanderschuhe geschnürt. Am Ende des Spendenlaufes waren die beiden Organisatorinnen überwältigt: „Es war ein Erlebnis, ein gutes Gefühl, dass so viele Menschen die Idee zum Nikolaus-Spendenlauf zu etwas ganz Großem gemacht haben, freute sich Annika Karwanska: „Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern“. Man sei allen Läufern und Sponsoren für die großartige Unterstützung dankbar. Das Ergebnis des Laufes war imposant: Die 1001 Teilnehmer waren zwischen fünf und 85 Jahren alt. Sie legten beim Laufen oder Walken eine Strecke von insgesamt 9664 Kilometern zurück – die Entfernung von Köln zum Kap der guten Hoffnung in Südafrika. Der virtuelle Spendenlauf war über das Internet abgewickelt und mittels Fotos der Teilnehmer dokumentiert worden. Von samstags ab 5 Uhr morgens bis sonntags 18 Uhr konnte Jedermann am Nikolaus-Lauf teilnehmen.

Zeitpunkt und Strecke konnten die Teilnehmer beliebig wählen. Angeboten wurden Strecken zwischen fünf und 21 Kilometern. Das Startgeld, das in voller Höhe der Hilfsgruppe zugutekommt, wurde per Lastschrift eingezogen. Viele Sponsoren unterstützten die Aktion, so dass die entstandenen Nebenkosten für Startnummern, Ergebnis-Dokumentation, Teilnehmer-Urkunden oder Medaillen gedeckt werden konnten. Carmen und Annika Karwanska wollten mit dem Spendenlauf die Hilfsgruppe unterstützen, die infolge der Corona-Pandemie den Ausfall vieler Benefiz-Veranstaltungen und einen damit verbundenen Spendenrückgang verzeichnen muss. Der genaue Erlös der Aktion steht noch nicht fest. Mutter und Tochter rechnen jedoch mit einem großen Betrag, der später der Hilfsgruppe übergeben werden soll. Den Erlös der Aktion will die Hilfsgruppe für die Inneneinrichtung von 42 Elternzimmern im neuen Familienhaus nahe der Bonner Uniklinik verwenden. In Kooperation mit dem Möbelhaus Brucker finanziert die Hilfsgruppe Eifel die Einrichtung dieser Zimmer mit 100.000 Euro. Das Familienhaus wird vom Bonner Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche gebaut und steht kurz vor der Fertigstellung. In dem Haus wohnen Familien während der Behandlung ihrer schwerkranken Kinder in der Uniklinik.

https://www.foerderkreis-bonn.de
www.hilfsgruppe-eifel.de